Pflegerecht · Anwaltliche Begleitung

Anwalt für Pflegegrad und Pflegeleistungen

Viele Pflegebedürftige erhalten nach der MDK-Begutachtung einen zu niedrigen Pflegegrad, weil die Begutachtung den tatsächlichen Hilfebedarf nicht vollständig erfasst. Was zunächst wie ein Formalproblem wirkt, hat reale Folgen: weniger Pflegegeld, geringere Sachleistungen, harte finanzielle Einschnitte für die Familie. Rechtsanwalt Andreas Kübler begleitet Sie vor und während der Begutachtung, damit Ihr Anspruch nach SGB XI von Anfang an richtig abgebildet wird.

„Eine Begutachtung ist keine Routineprüfung, die man abwartet. Sie ist der entscheidende Weichenmoment. Wer unvorbereitet in das Gespräch geht, riskiert, dass der tatsächliche Bedarf nicht vollständig erkannt wird. Die Folgen wirken sich über Jahre aus."

Andreas Kübler · Advocura Rechtsanwälte

5

Pflegegrade nach § 15 SGB XI, der richtige Grad entscheidet über Art und Umfang aller Leistungen

6

Lebensbereiche prüft der MDK im Neuen Begutachtungsassessment, jeder Bereich zählt für das Ergebnis

§ 18

SGB XI regelt das Begutachtungsverfahren, Fristen, Ablauf und Ihre Rechte dabei

§ 14

SGB XI definiert Pflegebedürftigkeit, die Grundlage für jeden Anspruch

Anwaltliche Leistungen

Was Advocura für Sie übernimmt

01

Vorbereitung auf die MDK-Begutachtung

Der Gutachter erhebt den Hilfebedarf in einem oft kurzen Gespräch. Wer nicht weiß, worauf es ankommt, schildert den Alltag zu positiv, mit direkten Folgen für den zugewiesenen Pflegegrad. Rechtsanwalt Kübler erklärt Ihnen vorab, welche sechs Lebensbereiche das Neue Begutachtungsassessment bewertet, wie Sie den tatsächlichen Bedarf klar und vollständig kommunizieren und was Angehörige im Gespräch beachten müssen. So wird nichts Wesentliches übersehen.

02

Prüfung und Widerspruch bei zu niedrigem Pflegegrad

Wer mit dem Bescheid nicht einverstanden ist, hat das Recht zum Widerspruch. Dieser muss rechtlich fundiert und fristgerecht eingelegt werden. Advocura prüft, ob der Gutachter den Hilfebedarf nach §§ 14 und 15 SGB XI korrekt bewertet hat, wo Bewertungsfehler oder Erhebungslücken vorliegen und wie ein Widerspruch Ihren Anspruch durchsetzt. Ein fehlerhaft eingelegter Widerspruch kann Chancen kosten, hier ist anwaltliche Begleitung kein Luxus.

03

Anspruchssicherung und Stufenerhöhung

Pflegebedarf verändert sich. Wer heute mit Pflegegrad 2 eingestuft ist, hat bei deutlich gestiegenem Bedarf Anspruch auf Höherstufung, aber die Pflegekasse handelt nicht von selbst. Advocura berät, wann ein Antrag auf Neubewertung sinnvoll ist, begleitet die erneute Begutachtung und sichert, dass der aktuelle Bedarf vollständig abgebildet wird. Dasselbe gilt bei veränderten Diagnosen, Krankenhausaufenthalten oder einem Umzug in eine Pflegeeinrichtung.

Rechtsanwalt Andreas Kübler
Über Advocura

Andreas Kübler

Rechtsanwalt · Advocura Rechtsanwälte

Andreas Kübler ist Rechtsanwalt bei Advocura Rechtsanwälte mit Schwerpunkt im Pflegerecht. Er berät und vertritt Pflegebedürftige und deren Angehörige in allen Fragen rund um die Pflegeeinstufung, von der gezielten Vorbereitung auf die MDK-Begutachtung bis zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche gegenüber der Pflegekasse. Sein Fokus liegt auf der konkreten Anspruchssicherung: nicht im Nachgang, sondern bevor fehlerhafte Bescheide entstehen.

Mein Anspruch: Ihr Anspruch wird nicht dem Zufall der Begutachtung überlassen. Advocura bereitet Sie rechtlich vor, begleitet den Prozess und handelt konsequent, wenn die Pflegekasse nicht das bewilligt, worauf Sie Anspruch haben.

Schwerpunkt Pflegerecht nach SGB XI
Tätigkeit Beratung, Vorbereitung, Widerspruch, Klage
Kanzlei Advocura Rechtsanwälte
Fall jetzt prüfen lassen →

Warum anwaltliche Begleitung

Was passiert, wenn Sie die Begutachtung alleine angehen

Die MDK-Begutachtung wirkt wie ein Gespräch, ist aber eine rechtlich relevante Erhebung, deren Ergebnis über Jahre bindend ist. Wer unvorbereitet antritt, trägt das volle Risiko einer Fehlbewertung.

• Unterbewertung bleibt oft unbemerkt. Viele Pflegebedürftige akzeptieren den zugewiesenen Grad, weil sie nicht wissen, was ihnen tatsächlich zusteht. Der Anspruch geht nicht weg, aber er wird nicht eingelöst.
• Jeder Monat mit zu niedrigem Grad bedeutet realen Verlust. Pflegegeld, Sachleistungen und Zuschüsse hängen direkt am Pflegegrad. Ein um eine Stufe zu niedrig ausgewiesener Grad kann die monatliche Unterstützung erheblich reduzieren.
• Widerspruchsfristen sind eng. Wer zu spät reagiert oder den Widerspruch formell falsch einlegt, verliert die Möglichkeit zur Korrektur. Anwaltliche Begleitung verhindert, dass Verfahrensfehler den Anspruch blockieren.
• Die Begutachtung ist kein neutrales Verfahren. Der Gutachter erhebt, was ihm mitgeteilt wird. Wer den Alltag zu optimistisch schildert oder wichtige Einschränkungen nicht benennt, riskiert eine zu niedrige Einstufung.
• Vorbereitung ist der effektivste Hebel. Wer weiß, wie das Neue Begutachtungsassessment bewertet, kann den Hilfebedarf vollständig und nachvollziehbar darstellen, bevor der Bescheid geschrieben wird.

Ablauf

So arbeiten wir zusammen

Von der ersten Einschätzung bis zur abgesicherten Einstufung, strukturiert, transparent und ohne unnötige Wartezeit.

01

Erste Einschätzung Ihres Falls

Sie schildern uns Ihre Situation: aktueller Pflegegrad oder noch kein Antrag, Art des Hilfebedarfs, bevorstehender Begutachtungstermin oder bereits vorliegender Bescheid. Wir prüfen, wo anwaltlicher Handlungsbedarf besteht und was der nächste sinnvolle Schritt ist.

02

Rechtliche Vorbereitung und Strategie

Auf Basis Ihrer Angaben erarbeiten wir, welche Lebensbereiche in Ihrem Fall besonders relevant sind, wie Sie den Hilfebedarf klar dokumentieren und was Sie im Begutachtungsgespräch beachten müssen. Bei laufendem Widerspruch analysieren wir das Gutachten auf Bewertungsfehler.

03

Begleitung durch Begutachtung oder Widerspruchsverfahren

Wir stehen Ihnen während der Begutachtungsphase zur Seite, mit konkreten Hinweisen, worauf es ankommt. Bei Bedarf formulieren wir den Widerspruch, bereiten Stellungnahmen vor und vertreten Sie gegenüber der Pflegekasse oder vor Gericht.

04

Absicherung des Ergebnisses

Sobald ein Bescheid vorliegt, prüfen wir, ob er dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Ist das Ergebnis korrekt, schließen wir den Fall ab. Weicht es ab, leiten wir sofort die nächsten Schritte ein, ohne dass Sie die Initiative ergreifen müssen.

FAQ

Häufige Fragen zur anwaltlichen Begleitung beim Pflegegrad

Ein Anwalt ist immer dann sinnvoll, wenn Sie das Ergebnis der Begutachtung anzweifeln, wenn der Bescheid nicht dem tatsächlichen Hilfebedarf zu entsprechen scheint oder wenn eine Widerspruchsfrist droht. Darüber hinaus empfiehlt sich anwaltliche Begleitung bereits vor der Begutachtung, wenn der Bedarf komplex ist oder Angehörige unsicher sind, wie sie den Alltag korrekt schildern sollen.

Ja. Nach § 18 SGB XI haben Sie das Recht, Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekasse einzulegen. Dabei gelten Fristen, die eingehalten werden müssen. Advocura prüft, ob das Gutachten den Bedarf nach §§ 14 und 15 SGB XI korrekt erfasst hat, und begleitet das Widerspruchsverfahren rechtlich.

Das NBA bewertet den Hilfebedarf in sechs Lebensbereichen, darunter Mobilität, kognitive Fähigkeiten, Selbstversorgung und die Gestaltung des Alltagslebens. Jeder Bereich wird gewichtet und fließt in den Gesamtpunktwert ein, der den Pflegegrad nach § 15 SGB XI bestimmt. Wer im Gespräch einzelne Bereiche unvollständig schildert, riskiert, dass diese zu günstig bewertet werden.

Pflegeberatung informiert über Leistungen und Abläufe. Anwaltliche Begleitung sichert Ihren Rechtsanspruch ab, durch rechtliche Analyse des Gutachtens, formell korrekten Widerspruch, Vertretung gegenüber der Pflegekasse und bei Bedarf Klage vor dem Sozialgericht. Nur ein Anwalt kann Sie in diesen Verfahren rechtsverbindlich vertreten.

Wird der Widerspruch zurückgewiesen, besteht die Möglichkeit, vor dem Sozialgericht zu klagen. Advocura prüft, ob eine Klage Aussicht auf Erfolg hat, und begleitet Sie durch das Verfahren. Eine gerichtliche Entscheidung kann den Pflegegrad korrigieren.

Die Kosten anwaltlicher Beratung und Vertretung richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz oder werden individuell vereinbart. Ob eine Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt, klären wir im ersten Gespräch gemeinsam. Sprechen Sie uns an, wir erläutern Ihnen transparent, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Jetzt handeln

Lassen Sie Ihren Fall prüfen, bevor der Bescheid entscheidet

Jeder Tag mit einem zu niedrigen Pflegegrad ist ein Tag, an dem Ihnen Leistungen vorenthalten werden, auf die Sie rechtlich Anspruch haben. Rechtsanwalt Andreas Kübler prüft Ihre Situation und zeigt Ihnen konkret, was möglich ist. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf.